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Integration von KI in Legacy-Systeme: Playbook für die Software Modernisierung

Geschrieben von Andreas Finger, Regional Director DACH | 25 Mai 2026

KI in Legacy-Systemen integrieren, ohne den Betrieb zu gefährden

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Legacy-Systeme beginnt nicht mit der Auswahl eines Modells, sondern mit einer entscheidenden Frage: Welche Teile des bestehenden Systems lassen sich weiterentwickeln, ohne den laufenden Betrieb zu riskieren?

Viele Organisationen haben bereits erste KI-Anwendungsfälle getestet – Copilots, Automatisierung, interne Assistenten oder Prognosemodelle. Doch sobald diese in die Produktion überführt werden sollen, zeigt sich schnell die Realität: fragmentierte Datenlandschaften, tief verankerte Business-Logik in Altsystemen, unklare Abhängigkeiten, manuelle Prozesse, fehlende Testabdeckung und regulatorische Einschränkungen.

Das eigentliche Problem ist selten die KI selbst. Es ist die technologische Basis, auf der sie aufsetzt.

In Legacy-Umgebungen kann eine oberflächliche KI-Integration technische Schulden sogar beschleunigen. Was im Proof of Concept funktioniert, scheitert oft im produktiven Umfeld kritischer Prozesse. Deshalb sollte KI-Integration nicht als Experiment verstanden werden, sondern als Teil einer Software Modernisierung.

Aus unserer Erfahrung bei Codurance zeigt sich: Der wirksamste Ansatz ist inkrementell, pragmatisch und kontrolliert. Ziel ist es nicht, Systeme abrupt zu ersetzen oder dauerhaft zu umhüllen, sondern den regulären Geschäftsbetrieb (Business As Usual) zu schützen, Wertpotenziale gezielt zu erschließen und die Architektur schrittweise weiterzuentwickeln.

Dieses Playbook beschreibt, wie sich KI aus einer Software-Craftsmanship-Perspektive in Legacy-Systeme integrieren lässt: mit klarer Architektur, automatisierten Tests, Observability, Data Governance und nachvollziehbaren Entscheidungen. Ein zentrales Prinzip bleibt dabei konstant: Geschwindigkeit ist nur dann wertvoll, wenn Kontrolle erhalten bleibt.

1. Drei Architekturpattern für KI-Integration im Legacy

In der Praxis zeigen sich drei dominante Muster für die Integration von KI in bestehende Systeme: API-Wrapping, Event-driven Architecture und Strangler Fig mit KI-Modulen.

Die Wahl hängt von technischer Schuld, Systemkritikalität, Datenqualität und Business-Druck ab.

1.1 API Wrapper Layer: Exponieren ohne Eingriff

Der API-Wrapper legt eine moderne Schnittschicht über das Legacy-System, ohne dessen Kern zu verändern.

Dieses Muster eignet sich besonders, wenn Systeme stabil sind, aber externe Erweiterungen benötigen. KI kann so auf Daten zugreifen oder Empfehlungen generieren, ohne tief in die Legacy-Logik einzugreifen.

Beispiel: Ein KI-Modul zur Risiko-Priorisierung greift über APIs auf historische Daten zu, während das Kernsystem weiterhin transaktional arbeitet.

Der Vorteil liegt in Geschwindigkeit und Kontrolle: Authentifizierung, Logging und Rate-Limiting lassen sich zentral steuern. Der Nachteil: Ohne klare Governance kann der Wrapper selbst zu einer dauerhaften Komplexitätsschicht werden.

1.2 Event-driven Integration: Entkoppeln und reagieren

Event-basierte Integration erlaubt es KI-Systemen, auf Geschäftsereignisse zu reagieren, ohne den Kernprozess zu blockieren.

Das Legacy-System publiziert Events wie „Transaktion abgeschlossen“ oder „Fall erstellt“. KI-Komponenten konsumieren diese Events, analysieren sie und liefern Insights zurück.

Typische Use Cases:

  • Anomalieerkennung
  • Klassifikation
  • Priorisierung
  • Empfehlungssysteme

Der große Vorteil liegt in der Entkopplung. Die Herausforderung liegt in der Disziplin: Events müssen semantisch klar, versioniert und nachvollziehbar sein.

1.3 Strangler Fig mit KI-Modulen: schrittweise Ablösung

Der Strangler-Fig-Ansatz ersetzt Teile des Legacy-Systems schrittweise durch moderne Services.

KI wird dabei nicht additiv integriert, sondern in neue Domänenmodule eingebettet – etwa Scoring, Dokumentenklassifikation oder Case Management.

Dieser Ansatz ist besonders geeignet, wenn Legacy-Systeme das Wachstum blockieren oder bestimmte Domänen ohnehin modernisiert werden müssen.

Er erfordert jedoch saubere Datenmigration, Parallelbetrieb und klare Abschaltkriterien.

2. Praxisbeispiele: von Legacy-Restriktion zu Architekturentscheidung

Die folgenden Beispiele basieren auf wiederkehrenden Mustern aus Modernisierungsprojekten.

Fall 1: Operative Priorisierung in einem kritischen System

Herausforderung:
Ein globales Unternehmen arbeitete auf einem stabilen Legacy-Core, aber manuelle Prüfprozesse verursachten hohe Aufwände. Ziel war es, KI für Priorisierung und Anomalieerkennung einzusetzen, ohne den Betrieb zu gefährden.

Architekturentscheidung:
Zunächst wurde ein API Wrapper eingeführt, um kontrollierten Datenzugriff zu ermöglichen. Danach wurde eventgetriebene Integration ergänzt, um relevante Geschäftsvorfälle zu erfassen. Das KI-Modul lieferte Empfehlungen, während die finale Entscheidung beim Menschen blieb.

Alle Entscheidungen wurden inklusive Modellversion, Datenquelle, Event und Nutzeraktion protokolliert. Fallback-Mechanismen stellten sicher, dass der Prozess auch ohne KI funktionierte.

Ergebnis:
Reduzierte Bearbeitungszeiten bei niedriger Komplexität, bessere Transparenz und Grundlage für spätere Automatisierung – ohne Eingriff in den Core.

Fall 2: Dokumentenplattform und assistierte Klassifikation

Herausforderung:
Eine Organisation mit stark hierarchischer Struktur verwaltete große Dokumentenmengen in einem Legacy-System. Klassifikation erfolgte manuell und wurde zum Engpass.

Architekturentscheidung:
Strangler-Fig nur für den Dokumenteneingang: Legacy blieb führend, während ein modernes Modul Dokumente analysierte, Metadaten extrahierte und KI-gestützte Klassifikation durchführte. Ergebnisse wurden in den bestehenden Workflow zurückgeführt.

Human-in-the-loop, Datenschutz, Logging und Traceability waren zentrale Designprinzipien.

Ergebnis:
Reduzierte manuelle Arbeit, bessere Konsistenz und eine wiederverwendbare Basis für weitere digitale Services.

Fall 3: Fragmentierte Datenlandschaft

Herausforderung:
Ein Finanzunternehmen wollte KI einsetzen, hatte aber inkonsistente Daten über mehrere Altsysteme hinweg.

Architekturentscheidung:
Zunächst Modernisierung der Datenbasis: Domänenmodelle, Datenverträge, Qualitätsregeln, Lineage und Zugriffssteuerung. Event-driven Integration half, eine konsistentere Sicht aufzubauen.

KI wurde zunächst nur für risikoarme Use Cases eingesetzt (Anomalien, Datenbereinigung, Alerts), kombiniert mit regelbasierten Kontrollen und menschlicher Validierung.

Ergebnis:
Mehr Vertrauen in Daten, geringerer Abstimmungsaufwand und eine stabile Grundlage für zukünftige KI-Anwendungen.

3. Technischer Deep Dive: Was klassische Leitfäden oft auslassen

Standardansätze suggerieren eine lineare KI-Einführung. In Legacy-Umgebungen ist die Realität deutlich komplexer.

3.1 Datenqualität als Architekturkomponente

KI benötigt konsistente, zugängliche und nachvollziehbare Daten. Legacy-Systeme erfüllen diese Anforderungen oft nur teilweise: Duplikate, widersprüchliche Bedeutungen, fehlende Historien oder externe Regeln sind üblich.

Datenqualität ist daher kein vorbereitender Schritt, sondern Teil der Architektur.

3.2 Modellversionierung in regulierten Umgebungen

Nicht nur Code muss versioniert werden, sondern auch Modelle, Datensätze, Prompts, Features und Schwellenwerte.

Nur so lässt sich beantworten: Warum wurde diese Entscheidung getroffen?

In regulierten Kontexten muss jede relevante Entscheidung nachvollziehbar sein – inklusive Modellversion, Datenbasis und Entscheidungslogik.

3.3 Testing von KI-augmentierten Legacy-Flows

Es reicht nicht, Modellgenauigkeit zu testen. Entscheidend ist das End-to-End-System:

  • Characterization Tests
  • Contract Tests
  • Regression Tests
  • Golden Datasets
  • Privacy Tests
  • Reversibility Tests

Die zentrale Frage: Bleibt das Gesamtsystem korrekt, auditierbar und stabil, auch wenn die KI fehlschlägt?

3.4 Observability in hybriden Architekturen

Observability muss sowohl System als auch Modell abdecken: Latenz, Fehler, Drift, Input-Verteilungen, Confidence Scores, Human Overrides und Business Impact.

Ohne Observability wird KI zu einer Black Box in einer Black Box.

4. Entscheidungs-Matrix: integrieren oder zuerst modernisieren?

Nicht jedes Legacy-System muss zuerst modernisiert werden, aber auch nicht jedes ist bereit für KI.

Integration zuerst sinnvoll, wenn…

  • System stabil und schwer veränderbar ist
  • Daten kontrolliert exponierbar sind
  • Use Case assistiv ist
  • Rollback möglich ist

Typische Fälle: Priorisierung, Klassifikation, Zusammenfassungen, Assistenzsysteme.

Modernisierung zuerst sinnvoll, wenn…

  • hohe Incident-Rate besteht
  • keine Tests vorhanden sind
  • Daten inkonsistent sind
  • keine Observability existiert
  • regulatorisch kritische Entscheidungen betroffen sind

Hier würde KI Komplexität erhöhen statt Wert schaffen.

Parallelansatz, wenn…

KI in einem abgegrenzten Bereich eingeführt wird, während die Architektur schrittweise modernisiert wird – ohne taktische Dauerlösungen zu erzeugen.

Kriterium Günstiges Signal für Integration Günstiges Signal für „erst modernisieren“
Systemalter und Support Unterstützter und stabiler Stack Veraltete oder nicht mehr unterstützte Abhängigkeiten
Technische Schulden Lokalisierte und nachvollziehbare Änderungen Langsame, fragile und teure Änderungen
Geschäftskritikalität Unterstützung von menschlichen Teams oder geringes Risiko Kritische oder regulierte Entscheidungen
Datenqualität Nachvollziehbare und ausreichende Daten Inkonsistente oder nicht gesteuerte Daten
Änderungsfähigkeit Angemessene Tests, Deployments und Rollbacks Keine Tests, keine Observability, keine Rückrollfähigkeit

 

Wenn die Kritikalität hoch ist und die Änderungsfähigkeit gering, ist es sicherer, zuerst zu modernisieren. Wenn die Änderungsfähigkeit hingegen ausreichend ist und der KI-Use Case klar abgegrenzt ist, kann eine Integration ein effektiver Weg sein, um frühzeitig Wert zu schaffen.

5. Risiko, Sicherheit und Compliance in Spanien und der EU

In Spanien und der Europäischen Union bedeutet die Integration von KI in Legacy-Systeme, dass Datenschutz, Sicherheit, Datenresidenz und Governance von Anfang an mitgedacht werden müssen. Das ist besonders relevant in Branchen wie Banking, Versicherungen, Gesundheitswesen, öffentlicher Verwaltung und überall dort, wo personenbezogene Daten oder entscheidungsrelevante Systeme betroffen sind.

GDPR: Zweckbindung, Datenminimierung und Nachvollziehbarkeit

Die DSGVO (GDPR) verlangt eine rechtmäßige Grundlage, einen klar definierten Zweck und eine verhältnismäßige Datenverarbeitung. Im Kontext von KI heißt das: Es muss eindeutig beantwortet werden, welche Daten verwendet werden, warum sie notwendig sind, ob sie für andere Zwecke weiterverwendet werden, wie lange sie gespeichert bleiben und wie Empfehlungen nachvollziehbar erklärt werden können.

Die Datenminimierung ist dabei zentral: Nicht alle verfügbaren Daten sollten genutzt werden. In Legacy-Systemen, in denen Datenklassifikation häufig schwach ausgeprägt ist, sollte besonders sorgfältig vorgegangen werden. Sensible Daten müssen identifiziert werden, Pseudonymisierung sollte eingesetzt werden, wo möglich, und produktive Daten dürfen nicht unkontrolliert in Testumgebungen gelangen.

Datenresidenz und Anbieter

Datenresidenz darf nicht als nachgelagerter Schritt betrachtet werden, sondern muss Teil der Architektur sein. Wenn Cloud-Services oder KI-Anbieter genutzt werden, müssen Verarbeitungsregionen, Auftragsverarbeitungsverträge, Aufbewahrungsrichtlinien sowie Zusicherungen zur Nichtverwendung der Daten für externes Training geprüft werden.

In besonders sensiblen Szenarien kann es sinnvoll sein, Modelle in kontrollierten, abgeschotteten Umgebungen zu betreiben oder externe Dienste ausschließlich mit anonymisierten Daten zu nutzen.

Sicherheit und Zugriffskontrolle

KI erweitert die Angriffsfläche. Ein Modul, das Akten zusammenfasst, Kundendaten abruft oder Dokumente klassifiziert, kann sensible Informationen preisgeben, wenn keine strengen Kontrollen implementiert sind. Deshalb müssen Identitäts- und Zugriffskontrollen, Verschlüsselung, Logging, Secrets Management, Service Accounts und Zugriffsbeschränkungen konsequent überprüft werden.

Zusätzlich müssen KI-spezifische Risiken berücksichtigt werden, etwa Manipulation von Inputs, Prompt Injection bei LLM-basierten Systemen oder unbeabsichtigte Datenlecks in generierten Antworten.

Operative Governance

Governance definiert, wer Use Cases freigibt, wer Modelle validiert, wer Ergebnisse überwacht, wer Schwellenwerte anpasst und wer im Incident-Fall verantwortlich ist.

Ein minimaler Rahmen sollte eine Risikoklassifizierung der Use Cases, Datenschutz- und Rechtsprüfungen, Akzeptanzkriterien, Dokumentation von Datensätzen und Modellen, menschliche Kontrolle bei kritischen Entscheidungen, kontinuierliches Monitoring sowie klar definierte Rollback-Prozesse umfassen.

KI kann die operative Geschwindigkeit deutlich erhöhen – aber erst eine saubere Governance stellt sicher, dass diese Geschwindigkeit nicht zulasten von Vertrauen und Sicherheit geht.

6. Implementierungs-Roadmap in sechs Schritten

1 – Assessment von Wert, Risiko und Architektur

Abbildung der Wertströme, kritischen Systeme, Abhängigkeiten, Datenflüsse, regulatorischen Einschränkungen und der Teamkapazität. Das Ergebnis sollte eine priorisierte Analyse sein: geeignete Domänen, Risiken, Daten-Readiness und Chancen für schnellen Mehrwert.

2 – Auswahl des Integrationsmusters

Auswahl zwischen API-Wrappers, Event-basierten Ansätzen oder dem Strangler-Fig-Muster – abhängig von Kritikalität, technischer Schuld und Geschäftsziel. Die Abwägungen sollten dokumentiert werden: Geschwindigkeit, Kosten, Risiko, Rückrollfähigkeit und Beitrag zur zukünftigen Architektur.

3 – Datenvorbereitung und Minimum Viable Governance

Definition eines Dateninventars, Datenqualität, Lineage, Berechtigungen, Aufbewahrung und Validierungsdatensätze. Rollen, Freigaben, Risikokriterien und Audit-Anforderungen müssen vor der Skalierung festgelegt werden.

4 – Inkrementeller Aufbau des erweiterten Workflows

Start mit einem klar abgegrenzten, idealerweise assistiven Use Case. Integration der KI mit klar definierten Verträgen, automatisierten Tests, Logging, Metriken, Feature Flags und Fallback-Mechanismen.

5 – Operative, regulatorische und Modellvalidierung

Validierung von Genauigkeit, Stabilität, Sicherheit, Datenschutz, Latenz, Bias, Erklärbarkeit, operativem Impact und Rückrollfähigkeit. Beteiligung von Business, Technologie, Security, Legal und Operations ist erforderlich.

6 – Schrittweises Rollout und kontinuierliche Verbesserung

Phasenweiser Rollout: kontrollierte Piloten, begrenzte Nutzergruppen, intensive Überwachung und schrittweise Ausweitung. Nach dem Deployment kontinuierliche Überwachung von Drift, Performance, Datenqualität und architektonischer Weiterentwicklung.

Der Codurance-Ansatz: Pragmatismus, Handwerkskunst und echte Trade-offs

Die meisten Leitfäden zu KI und Legacy sind zu allgemein gehalten. Sie empfehlen Modernisierung, API-Integration, Datenvorbereitung oder die Auswahl von Modellen, erklären aber nicht, wie Entscheidungen getroffen werden sollen, wenn ein System nicht gestoppt werden kann, Wissen nur in wenigen Köpfen liegt und das Business in festen Zeitrahmen Ergebnisse erwartet.

Der Ansatz von Codurance unterscheidet sich durch seinen Pragmatismus und die Fähigkeit, Systeme zu betreiben und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb jederzeit zu 100 % aufrechtzuerhalten. KI-Integration bedeutet nicht, einer festen Rezeptur zu folgen, sondern Architekturentscheidungen unter realen Einschränkungen zu treffen. Manchmal ist es sinnvoll, das Legacy-System über APIs zu kapseln, manchmal sollte man Events nutzen, manchmal ist es richtig, eine ganze Domäne herauszulösen – und manchmal ist die verantwortungsvolle Entscheidung, KI noch nicht zu integrieren und zuerst die Basis zu modernisieren.

Unsere Software-Craftsmanship-Philosophie bietet eine konkrete Disziplin, um diese Trade-offs zu navigieren: einfaches Design, wartbarer Code, automatisierte Tests, Continuous Integration, sichere Refaktorierung, enge Zusammenarbeit mit dem Business und geteilte Verantwortung für das Ergebnis. Die Prinzipien des Software Craftsmanship sind im KI-Zeitalter noch wichtiger, da das Risiko von „instant legacy“ hoch ist, wenn Geschwindigkeit über Verständnis gestellt wird.

Eine effektive KI-Integration in Legacy-Systemen wird nicht daran gemessen, wie viele Modelle produktiv sind, sondern an der Fähigkeit einer Organisation, sich sicher zu verändern. Diese Fähigkeit entsteht durch evolvierbare Architektur, gut verwaltete Daten, Observability, gut vorbereitete Teams und zuverlässige Umsetzung.

Das Ziel ist nicht, KI ins Legacy zu „stecken“, sondern bestehende Systeme schrittweise in Plattformen zu transformieren, die kontinuierliche Innovation tragen können.

KI bringt Beschleunigung. Modernisierung bringt Kontrolle. Ingenieurshandwerk verwandelt beides in einen Wettbewerbsvorteil.

Wenn du mehr erfahren möchtest, bietet dieser Leitfaden zur Modernisierung von Legacy-Systemen mit KI einen detaillierten Überblick darüber, wie Systeme schrittweise weiterentwickelt werden können – mit Verbindung von Architektur, Delivery und Impact-Metriken.